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Assessment-Center-Erlebnisberichte:

am 13.01.2008 eingestellt:

Unternehmen/Institution: Lidl

1.Tag
Bei meiner Ankunft am S-Bahnhof Mahlow um 16:30 wartete bereits ein Shuttle, welches mich zum etwas abseits gelegenen Hotel  Best Western Premier fuhr. Um in den Genuss des Shuttleservices zu kommen, musste man dies allerdings zuvor durch Anruf beim Hotel bestellt haben. Neben den für diesen Service anfallenden Kosten übernahm Lidl auch sämtliche Verpflegungs-, Übernachtungs- sowie An- und Abfahrtskosten.

Vom Empfang des Hotels ging es dann erstmal auf ins Zimmer. Da noch viel Zeit bis zur Präsentation verblieb, konnte man sich hier die Zeit vertreiben oder in den Aufenthaltsraum gehen um erste Kontakte mit den anderen AC-Teilnehmern zu knüpfen. Hier bestand auch die Möglichkeit vor der Präsentation noch etwas zu essen, was empfehlenswert war, da diese bis 20:30 dauerte. Nach langem Warten wurden die AC-Teilnehmer dann endlich in den Präsentationsraum gebeten. Nachdem sich die für den AC zuständigen Lidl-Mitarbeiter kurz vorgestellt hatten, begannen diese dann über das Unternehmen und den nach dem BA-Studium angestrebten Beruf Verkaufsleiter zu informieren. Punkten konnte man hier nur, indem man aufmerksam zuhörte. Um einen Einblick in das Unternehmen zu ermöglichen ging es danach mit dem Bus zu einem Lidl-Lager. Nach der relativ langen Fahrtzeit (ca. 30min.) begrüßte uns dort eine BA-Studentin, welche uns durch das Lager führte und dabei Fragen beantwortete.

Nach erfolgter Rückfahrt verblieben noch etwa 25min. bis zum Abendessen. Hier bot es sich an auf sein Zimmer zu gehen, die Nachrichten zu sehen und kurz zu entspannen. Aufgrund des Umfanges der AC-Teilnehmer (13) und der Lidl-Mitarbeiter (6) musste an zwei separaten Tischen gespeist werden. An einem saßen alle Lidl-Mitarbeiter und ein paar AC-Teilnehmer. Zu diesen gesellte ich mich. Um dabei nicht aufdringlich zu wirken, positionierte ich mich neben einem Lidl-Mitarbeiter und einem AC-Teilnehmer. Dies ermöglichte es mir mit Fragen bei dem Lidl-Mitarbeiter zu punkten und zugleich in der Gesprächsrunde mit dem Nachrichtenwissen aufzutrumpfen. Dabei erwiesen sich die Lidl-Mitarbeiter als äußerst sportinteressiert (Handball, Fußball). Beim Speisen sollte man zumindest warten bis ein Teil der Anderen sein Gericht hat und bis diese fertig gegessen haben. Um seine Kommunikationsfähigkeit zu zeigen, konnte man nach dem Essen noch etwas verweilen und mit den Anderen plaudern. Allerdings nicht zulange um für den morgigen Tag fit zu sein.

2.Tag
Der zweite Tag begann mit einem, in dem Fernseher integrierten Weckruf (voll cool :-)). Beim Frühstücken erwiesen sich rund 70% aller AC-Teilnehmer als Morgenmuffel und passionierte Kaffee-Trinker. Nach einer kurzen Verschnaufpause startete dann um 9:00 das AC. Dazu versammelten sich zuerst alle im Präsentationsraum, in welchem ein Lidl BA-Student kurz über den Verlauf des BA-Studiums referierte. Danach musste ein Teil der AC-Teilnehmer in den Aufenthaltsraum. Immer wieder gab es zwischen den verschiedenen zu bewältigen Aufgaben längere Pausen, die hier überbrückt werden sollten. Die ersten drei Aufgaben waren individuell zu bewältigen, die letzte innerhalb einer Gruppe.

Die erste Aufgabe bestand darin, sich selbst vorzustellen und eine Checkliste auszufüllen. Die Vorbereitungszeit war mit 40min. absolut ausreichend. Während dieser Zeit angefertigte Notizen durften dann sogar in dem darauf folgenden Gespräch genutzt werden, wobei die Präsentationszeit auf 5min. begrenzt war. Aufgrund der geringen zur Verfügung stehenden Zeit sollte man nach einer kurzen Einleitung besonders seine Stärken und warum man für Lidl geeignet ist, betonen.

Die zweite Aufgabe war, den Tagesplan eines fiktionalen Mitarbeiters eines Spezialwarenfachgeschäfts innerhalb von 40min. zu planen. Die Schwierigkeit bestand darin, dass dieser mehrere Termine zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orten zu erledigen hatte. Ein günstiger Lösungsweg war hier Termine dessen Ausführungsorte nicht weit voneinander entfernt waren, in Gruppen zusammenzufassen. Dies ermöglichte es mehrere Termine hintereinander und zeiteffektiv abzuarbeiten, wobei die Terminzeiten beachtet werden mussten.

Die dritte Aufgabe bezog sich auf das Spezialwarenfachgeschäft. Diesmal galt es innerhalb von 40min. zu ermitteln, wie wichtig die Kundenzufriedenheit für einen Unternehmer ist und wie man diese steigern kann. Weiterhin sollte man Argumente ausarbeiten, um als Mitarbeiter des Spezialwarenfachgeschäfts einen neuen Kollegen davon überzeugen zu können, eine Telefonumfrage zur Ermittlung der Kundenzufriedenheit außerhalb seiner regulären Arbeitszeit durchzuführen. Im Prüfungsraum wurde dieses Gespräch daraufhin simuliert, wobei man erneut seine Notizen nutzen durfte.

Auch die vierte Aufgabe knüpfte an das Spezialwarenfachgeschäft an. Nun hatte man 15min. Zeit verschiedene mögliche Mittel zur Steigerung der Kundenzufriedenheit in eine Reihenfolge zubringen. Darauf folgend wurde die eigene Präferenzliste mit denen der anderen Gruppenmitglieder verglichen. Pluspunkte sammeln konnte man hier durch Gesprächseröffnung, Gesprächsleitung (Zusammenfassungen liefern, Teilergebnisse schriftlich fixieren) und in dem man seine Präferenzliste erfolgreich vor der Kritik der anderen verteidigte. Auch als Vermittler zwischen sich verhärtenden Fronten war es möglich sich zu etablieren.

Nach der vierten Aufgabe hieß es dann warten auf das Ergebnis!

Für mich reichte es leider nicht :-(

P.S.: Alle Aufgaben stammten vom geva-institut



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